Langsamer…

…Reisen, war heute die Devise auf der Weiterfahrt.

Mit Montserrat stand mal wieder ein Kloster auf meiner Liste, ein Besuch der schwarzen Madonna, doch so richtig war mir nicht bewusst, dass es ein Samstag war. Der Andrang war groß, es waren unzählige Sprachen zu hören und eben auch nicht wenig spanisch und catalan… Samstag eben. So war schon die kurvenreiche Bergstraße kein reines Vergnügen und das Getümmel oben erst recht nicht. Also entschied ich mich gegen den Besuch des Klosters und für ein bisschen „Ruhe“ in der Basilika.

Am schönsten war eigentlich der Anblick des Bergmassivs von der Ferne, aus der es aussah wie Finger.

Eine nette Überraschung waren dann die Seat-Oldtimer, die sich dort oben gesammelt hatten und die mir bewusst machten, dass Seat ja auch mal eine selbständige Historie hatte.

 

Am Nachmittag erwartete mich ein typisches Badehotel an der Costa Meresme, nämlich in Malgrat de Mar, wo eine Grundschulfreundin von mir lebt und die mich für den Abend erwartete. Und wie heißt die gebürtige Spanierin? Montserrat, von allen damals einfach Montse gerufen.

Bis dahin hatte ich noch Zeit für Strand, Meer und Hotelpool. 

Es wurde ein Abend, an dem wir uns viel über die gemeinsame Zeit in der Würzburger Pleicher Grundschule und unsere Erlebnisse erzählten – lustig wie gleich man manches und wie sehr anders man anderes erlebt hat.

Ich lernte einiges über die spanische Wirtschaftskrise seit 10 Jahren und über das korrupte politische System einerseits und die gespaltene katalanische Bevölkerung andererseits, ob man denn tatsächlich einen eigenen Staat wolle.

Die Route 

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