E voilà: Pont du…

Am Morgen ging es also gleich in die grandiose Gorges du Tarn, in der mich gleich eine unerwartete Biker-Höchststrafe ereilte: Während ich so gucke, überholt mich doch tatsächlich eine Honda Gold-Wing, noch dazu eine aus Großbritannien… 

Es gilt keine Ausrede, auch wenn die Schlucht noch so tolle Aus- und Einblicke bot. 

Schon da war es kaum was los, doch in der Schlucht daneben war mal wieder totale Einsamkeit. Und das Thermometer fiel zeitweise auf 11 Grad Celsius – im Juni in Südfrankreich! 

Doch die Sonne kam raus und bis zur berühmten Pont du Gard wurde es immer wärmer – und stürmischer! Manche Böe versetzte das Motorrad richtig. 

Im Großraum Montpellier war es dann schon fast heiß mit 28 Grad und ich sah zu, dass ich nach Avignon kam.

Und den ganzen Tag immer wieder diese Alleen.

Die weltbekannte Stadt der Päpste und Gegenpäpste und der Pont du Avignon war unfassbar vollgestopft von Touristen – was für ein Gegensatz zur Einsamkeit des Vormittags.

So freute ich mich schon auf die Fahrt nach Aix-en-Provence, meinem Ziel des Tages und Dieters Lieblingsstadt – ich war schon sehr gespannt. 

Und ich freute mich auch auf die Brasserie Léopold, die er mir für das Abendessen empfohlen hatte. Es war ein stilvolles Belle Époque Haus mit sehr aufmerksamem Service, der sich auf meine Versuche, auf Französisch zu bestellen, geduldig einließ. 

 

Die Route 

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