Nach Regen kommt wirklich Sonne

Start diesen Morgen ohne Frühstück… Tststs 

Immerhin gab’s vom Bäcker um die Ecke ein Croissant auf die Hand und es war zunächst wieder trocken für die Fahrt entlang der Soća. In Kanal, einem schön an der Soća gelegenen Dorf, gab es dann endlich den ersehnten ersten Kaffee des Tages.

Fürs richtige Frühstück war Triest, die schöne alte K&K-Kaffeestadt, angepeilt.

Auf der Weiterfahrt begann es mal wieder teils heftig zu regnen, weswegen wir eine Weile unter dem Dach einer Bushaltestelle verbrachten und wieder alles dicht machten für die anstehende Regenfahrt nach Kroatien. Am Grenzübergang selbst machte der Regen während des ca. viertelstündlichen Staus Pause. 

 

Für eine kleine Vesper zur Mittagspause fanden wir einen Abzweig in eine kleine Siedlung an der Küste südlich von Rijeka, wo wir in einer Sackgasse an einem Rohbau anhielten und auf zwei Familien im Nachbarhaus trafen, die uns mit einem Ladeversuch meines streikenden iPhones und einem Kaffee unter dem schützenden Dach eines Feigenbaumes bei Laune hielten.

Weiter südlich bei Senj fiel im Sonnenschein an der Tankstelle die Entscheidung nun doch nicht zu den Plitvizer Seen zu fahren, weil es dort doch wieder nur heftige Gewitter am Abend und auch am Folgetag geben sollte und so wählten wir als Tagesziel die Stadt Zadar, was sich als goldrichtig rausstellen sollte, denn sowohl die Fahrt dorthin auf der Küstenstraße, die Fährfahrt von Prizna auf die Halbinsel Pag und die karge Schönheit von Pag waren grandios, wie eine Mondlandschaft zum einen und ein bisschen wie Wildwest-Kulturland, wo man jederzeit damit rechnen muss, dass ein Ranger mit der Knarre angeritten kommt, um sich vor Rinder-Diebstahl präventiv zu schützen.

Zadar selbst war – keine Überraschung – überfüllt von Touristen, doch wir fanden eine zwar späte doch ruhige Ecke für ein leckeres Abendessen.

Die Route 

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