Abstecher nach Osaka (28.8.)

Kaum in Kyoto angekommen stand für den nächsten Tag schon ein Tagesausflug nach Osaka auf dem Programm, eine halbe Stunde mit dem Linited Express, nicht ganz so beeindruckend wie der Shinkansen und doch sehr bequem. Für Osaka stand der Besuch der Burg an, die quirlig-moderne Innenstadt, das Aquarium und das Umeda Sky Building, eines der zwanzig besten Hochhäuser weltweit nach einer Wahl von Architekten.

Die Burg war – nicht überraschend – mal wieder das anstrengendste, da es bergauf ging und keine Chance für Abkühlung bestand. Doch es lohnte sich.

Bis zu 100 Tonnen schwere riesige einzelne Felsen wurden für die Verteidigungsmauern verwendet, welche dann für einige Zeit auch unüberwindbar waren.

Zurück zur Innenstadt vorbei an einem Business-Viertel wirkte die Kontraste wieder besonders gut.

Sehr charmant fanden wir die Bäckerei „Die Güte“ – vieles nach deutschen Rezepten.

Das Aquarium am Hafen von Osaka gehört zu den größten weltweit und hatte beim Bau in Sachen Beckengrößen und Glaswandstärken einige Superlative aufgestellt.

Das Umeda Sky Building direkt am Luxusviertel am Bahnhof soll die Idee eines modernen Triumphbogens a la „La Defense“ in Paris aufgreifen. Es ermöglicht ganz oben einen luftigen 360Grad Blick und zwei Rolltreppen in frei aufgehängten Röhren zwischen den beiden Schenkeln des Bauwerks.

Unser abschließendes Abendessen war insofern bemerkenswert, weil zum ersten Mal alles auf japanisch war wie man auch an der Rechnung sehen kann.

Nach der durch einen Zugausfall bedingten spannenden Rückkehr nach Kyoto konnten wir mal eine typisch ordentliche japanische Schlange an der Bushaltestelle festhalten. Nicht, dass es eine Seltenheit gewesen wäre, sondern man denkt einfach nicht daran, sowas hier alltägliches zu fotografieren.

Auch auf den Verkehrswegen für Fußgänger sind oft Pfeile und sogar bauliche Einrichtungen, damit die Menschenmassen im Gegenverkehr gut sortiert aneinander vorbeiströmen.

Vor den Sicherheitsschranken aus Glas am Bahnsteig sind Markierungen am Boden, wo man sich von links und rechts anzustellen hat, in der Mitte eine Markierung, die dem Bereich freihält, an der die Aussteigenden Platz haben.

 

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