Vier nach Osten

Gleich geht’s los… Zug nach FRA und von dort mit Emirates nach Dubai, umsteigen und nach Tokio Haneda…

Die A380 ist auch in der Touristenklasse fast großzügig – zumindest bei Emirates.

Auf dem längeren Weiterflug hatten wir dann leider eine B777, das war eng wie ein Flieger  nach Mallorca und obwohl auch von Emirates, so dass wir schon doppelt froh waren, endlich um 22.45 anzukommen. 

 

Obwohl fast alles reibungslos klappte, dauerte es noch bis halb zwei, bis wir in Shibuya unser Hotel gefunden hatten. Noch deutlich später wäre es geworden, wenn nicht ein Uniformierter den Weg wirklich vorausgegangen wäre. Er bestätigte damit ein Japan-Klischee nicht, jedoch dafür ein anderes, er konnte kein Wort Englisch sprechen – zumindest tat er es nicht. Doch er verstand meine Frage, lief bestimmt 10 Minuten vor uns her und lieferte uns an der Rezeption ab, was ihm viele Arigatos und Verbeugungen einbrachte. Wir waren tatsächlich etwas ratlos ob der riesigen Baustelle, die auch nachts um 1 noch in Betrieb und von vielen Ordnern auch bewacht wurde.

Fisch unterm See

Besonderer Abschluss der Tour sollte sein und war es dann auch, direkt bei Martinas und Dieters Steckerlfischparty in deren Garten aufzulaufen, ein schöne Tradition, die nun schon zum 24. Mal stattfindet und bei der Michael und ich zusammen mit Dieter und seinem Bruder Thomas die geistigen Väter sind. Wie so oft geschehen große Dinge aus einem Mangelerlebnis heraus und so wurde ein seinerzeit gemeinsamer Besuch beim Würzburger Kiliani-Volksfest zum Erweckungserlebnis. Das Bier damals war durchaus süffig, doch die dort erworbene gegrillte Makrele – eben Steckerlfisch – war trocken und teuer. So lautete der Beschluss, dass man es selbst besser können muss. Zu Beginn hieß die Gartenparty auch „Fisch-unterm-See-Tanz“ – ein Zitat aus dem Film „Zurück in die Zukunft“ oder „NDW-Party“, weil wir bis spät in die Nacht das Fett der Makrele zu Hits der Neuen Deutschen Welle aus den 80ern abtanzten. Beide Titel sind ausgewaschen, weil wir nicht mehr tanzen, auch wenn der harte Kern der Gäste bis heute stabil ist. 

So fuhren wir also nach einem Frühstück am Ufer des Staffelsees über die Wieskirche, Kaufbeuren, Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber direkt zum Haus von Martina und Dieter, wo wir zum ca. 16.30 zum Bieranstich sogar schon zu spät kamen.

 

 

Die Route

Espresso an der alten Militärstraße

Da bin ich doch tatsächlich zum Sonnenaufgang zu spät aufgewacht…

 

Der Abschied von der Alm, auf der es uns so gut gefallen hat, fiel nicht mir nicht ganz leicht, es war schon ein Glückstreffer gewesen. Der Forstweg nach unten war dann doch griffiger als befürchtet.

Und nachdem der Weg zu Michels zweitem Zuhause am Staffelsee nicht weit genug war, haben wir noch eine alte Militärstraße in den Dolomiten und zwei Straßenpässe, den Falzarego und den Valparola eingebaut.

Einer der Höhepunkte des Tages war sicherlich der Espresso vor dem Bergpanorama.

Die Route 

Wieder zurück

…Und es fühlt sich alles gut an!

Zwei Bilder nur heute, vom Grenzfluss Rhein und vom finalen km-Stand.

Damit waren es also 10.963 km in 48 Tagen durch Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, Spanien, Frankreich, Schweiz, Italien, Schweiz und Deutschland. 

Mehr Resumee folgt…

Und die Route natürlich 

Ich hab’s getan…

…ich bin losgefahren!

Offen gesagt war das wegkommen von zuhause härter als gedacht.

Deswegen bin ich direkt auf die Autobahn um „möglichst schnell“ wegzukommen. Kurz vor Freiburg hat mich das allerdings ziemlich genervt und ich bin runter und ein Stück die Breisgauer Weinstraße entlang – hier gab’s richtig Kurven… Und mehr…

In Freiburg

bin ich dann gleich mal voll ins Risiko und habe meine Packtasche tatsächlich auf dem Bock gelassen ?

In einer Espresso Bar hab ich mir von anderen Gästen dann den Tipp geben lassen, nach Eguisheim zu fahren, bevor ich richtig in die Vogesen einbiege – es hat sich gelohnt, wie man sehen kann 

Route des Tages

https://goo.gl/maps/4XbPzAiX9Go