Was für eine Route!

So grandios die Strecke, so ernüchternd meine Fitness… In einem Bergdorf laufen zu gehen, heißt nunmal auch bergauf joggen. Uff! Ich hab die Kurve der Staumauer des Sees hier zu Füßen des Dorfes Zahara de la Sierra noch genommen und dann wieder zurück. 

 

Doch zurück zum Morgen, denn fuhr ich erstmal den Strand von Bolonia an, an dem wir auch letzten August gewesen sind – was für ein Kontrast zu damals, er war mal wieder menschenleer und die Sonne brannte auch nicht ganz so vom Himmel. Auf dem Weg dorthin musste ich natürlich an einem Wolkenknäuel vorbei.

Weiter ging es nach Tarifa, dem Tor zu Westafrika, zumindest mal nach Marokko. Und ich muss sagen, dass der Reiz Afrikas nicht vergangen ist, jedoch will ich eben nicht alleine dorthin.

Auf der grandiosen Strecke über zwei Pässe – ja, trotz Wolkendecke – nach Zahara de la Sierra lagen solch schöne Orte wie Castellar de la Frontera, Gaucin und Jimena de la Frontera – und auch durch Los Angeles.

Und dann eben Ronda, wo wir letzten Sommer auch waren. Diesmal fuhr ich von der anderen Seite rein, über die berühmte Brücke und auch hinunter in die Schlucht, was ein Abenteuer war, das Buch zwei andere Biker mit ihren Enduros suchten. Echt erstaunlich, was für Pisten Google maps kennt und einen durchlotst.

Fast die ganze Fahrt war kurvenreich und einsam, kaum dass ich es erwähnen müsste.

Zahara de la Sierra liegt an einem Stausee in der Sierra de Grazamela und es hat sich gelohnt hierher zu kommen. Auch gelohnt hat sich das rumschlendern hier im Ort, denn ich landete an einem Platz, an dem eine Großfamilie laut und durcheinander palaverte, dort platzierte mir die Chefin einen Tisch und war herzlich bemüht, mich als einigen anderen Gast zu bewirten. Herrlich einfach und spanisch!

Und die Sonne kam doch noch raus und hat ein schönes Abendlicht geworfen.

 

Die Route des Tages:

 

 

Ein Kommentar zu „Was für eine Route!

  1. Hi, Joachim: schöne Erzählungen und Erfahrungen. Viel Spaß noch, und falls du nach Trevelez kommst: es lohnt sich eine Wanderung zu den Eisseen…. Liebe Grüße aus Sylt – wobei: fühlt sich heuer eher wie Karibik an 🙂

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